Lohe
Über Gedanken, Spiritualität, heidnisches und mehr



Donnerstag, 18. März 2010

Für Fenster und Spiegel

Glasreiniger

So, ich habe mir mal angeschaut, was in einem Glasreiniger einer Biomarke so drin ist.

Auf 1 Liter Reiniger sind enthalten:
15 - 30 % Äthanol, das ist Weingeist, oder einfach Spiritus
1 - 5 % Zuckertensid
ätherische Öle und Wasser

100 % biologisch abbaubar. Für Fenster und Spiegel.
Klingt einfach.

Mir ist aufgefallen, dass in der Biobranche, egal ob Haushalt oder Körperpflege, nahezu alles mit Zuckertensiden hergestellt wird.

Theoretisch könnte man auch die Seife aus meinen Rezepten weg lassen und durch Zuckertensid ersetzen, die Konzentration muss ich noch heraus finden.

Ich versuchte Folgendes:

200 ml Spiritus
15 ml Coco Glucoside (ein sehr sanftes Tensid, aus einer Verbindung natürlicher Kokosfettsäuren)
500 ml Wasser

ätherische Öle (Zitrone, Orange, Lavendel, Teebaum)
Ich glaube, ich mische mal Orange, Teebaum und Patchouli.
Patchouli verwendet man ja auch in Räuchermischungen zur Desinfektion von Räumen.

Edit/Nachtrag:
Hihi, funktioniert total gut, aber das mit den ätherischen Ölen lohnt sich nicht, der Spiritus übertüncht alles.



Fett

Waschmittel und Weichspüler

Es geht weiter:

Waschmittel

100 g Seife, nicht überfettet, b.z.w. Haushaltsseife (Kernseife), oder 25 ml Coco Glucoside
(kann man mit Säure verdünnen, nehmen wir mal Apfelelessig)
(Die Seifen in Haushaltsmitteln im Biobereich bestehen meist aus Raps, oder Kokosöl)
1 Liter Wasser
erwärmen und zu einer homogenen Masse verrühren
eine halbe handvoll Haushaltsnatron, oder Backpulver dazu,
das verhindert, dass sich Seife in der Wäsche ablagert.
Vielleicht sollte man die Dosis für dunkle Wäsche verringern,
da Natron und Backpulver einen bleichenden Effekt haben.
ätherisches Orangenöl
zur Desinfektion und für den Duft.
Zur Haltbarmachung Ethanol (oder umgangssprachlich Äthanol)

Weichspüler
Wer auf Weichspüler besteht, der kann eine Verschlusskappe klaren Essig auf 400 ml
Wasser zum letzten Spülgang dazu geben.
Man kann den Essig natürlich auch konzentrierter dazu geben, aber wenn es regnet,
stinkt man nach Essig und das mag ich nicht.
Macht die Wäsche schön weich, alternativ kann man auch Zitronensaft nehmen.

Funktioniert super, weiteres wird der Langzeittest zeigen.

Freitag, 5. März 2010

Patent auf Turbo Kuh bleibt

Vergeblich haben Tierschützer versucht, das Patent auf gentechnisch erzeugte Turbo-Milchkühe zu kippen.
Wie das begründet wird, ist eine absolute Frechheit.

Wer den gesamten Artikel haben möchte, möge eine elektronische Brieftaube an chrissi_lohe@gmx.de schicken.

Anmerkung: Ich werde die PDF Datei nicht heraus geben dürfen, wegen interner Informationen, ich möchte keinen Ärger.
Ich verlinke ein paar Seiten, da wird ein ähnlicher Text verwendet.

http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/rundschau/milchkuh-patent-gen-ID1267562879688.xml

http://www.br-online.de/wissen/umwelt/leben-gentechnik-patent-ID1267607069884.xml

http://www.sueddeutsche.de/wissen/693/504900/text/

Mittwoch, 3. März 2010

Gen Kartoffel

Und dann schau sich einer mal dies hier an, ich könnte platzen...

http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/themen.php?SITEID=1140008702&Fu1=1267574790

Patente auf Pflanzen und Tiere

Es ist mal wieder soweit und ich finde, es kann garnicht oft genug gegen Patente auf Pflanzen und Tiere demonstriert werden. Greenpeace, Bauern, viele Menschen.
Vor meinem Fenster, EPA, München.
Was der Mensch sich da raus nimmt, ist ethisch absolut nicht korrekt.
Ein Mitarbeiter des Amtes hat gerade aus dem Nähkästchen geplaudert, aus einer mündlichen Verhandlung, danach hätte er sich aus allen weiteren Verhandlungen heurausgenommen, sehr mutig.
Es werden Tiere genmanipuliert, künstliche Gene eingepflanzt, damit Milch einen bestimmten Prozentsatz an Fett enthält, oder das Fleisch besonders ansprechend und gut zu verwerten ist.
Es gibt Patente auf die Quälerei von Ratten und Mäusen.
Pflanzen werden manipuliert, damit sie besonders robust und ertragreich werden. Alles im Namen des Geldes, absolut natur- und wirtschaftsschädigend.
Von der Regierung werden Gesetze erlassen, die bewusst inoffiziell übergangen werden können. Es wurden Patente genehmigt, die nicht an die Öffentlichkeit gelangt sind.

Mein grösster Wunsch für diese Welt? Dass sich die Menschheit durch derartige Entscheidungen selbst ihr Grab schaufelt und dass die Natur in heftigem Ausmass zurück schlägt.

Und es gibt wirklich noch Leute, denen das unfassbarerweise egal ist, Arbeitskollegen zum Beispiel. Ignoranten und Befürwortern solcher Patente wünsche ich an Bolzenschussgerät ...

Und ich werde jetzt für mich heraus finden, ob ich in Zukunft auf Tiere in meiner Nahrung verzichte.

Sonntag, 28. Februar 2010

Hornung 2010

Die Natur verharrt noch in winterlicher Starre, doch die Tage werden schon merklich länger und, für uns nicht sichtbar, steigt der Saft in die Bäume.
Die Sonne geht jeden Tag etwas früher auf, abends ist es ein wenig heller und spürbar hat ihre Kraft zugenommen.
Das Licht kehrt zurück.
An einem Morgen kann ich deutlich
das Zwitschern mehrer Vögel vernehmen.
Schneeglöckchen und Winterlinge zeigen sich als die ersten Blumen im Jahr, die Haselnuss blüht und wer genau hinschaut, kann die ersten Knospen an so manchen Zweigen erkennen.

















Hartung 2010

Schnee und Eis bedecken die Landschaft, die Natur scheint erstarrt zu sein. Langsam friert auch der letzte See zu und mit Eis und Rauhreif bedeckte, kahle Äste wiegen sich im Wind. Die Sonne scheint mit wenig Kraft zu uns durch und verbirgt sich oft hinter den Wolken. Eisiger Wind rötet das Gesicht und lässt Finger schmerzen.
Oft gehe ich in den Wald und opfere Nüsse, Getreide und Äpfel für die Bewohner des Waldes.